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Worauf schauen wir in diesen Tagen? Wenn wir ehrlich sind, wandert unser Blick oft umher. Wir starren gebannt auf die Krisen dieser Welt, auf Nöte in der Gesellschaft – oder was vielleicht noch gefährlicher ist – wir kreisen um uns selbst und unsere Probleme.

Die Bibel lädt uns ein: „Lasst uns aufsehen zu Jesus.“ (Hebr. 12,2)

Aufsehen – das ist mehr als ein kurzer Blick. Es ist ein bewusstes Ausrichten. Weg von dem, was uns vom Wesentlichen ablenkt und niederdrückt.
Hin zu dem, der trägt und der unser Ziel ist. Jesus soll nicht am Rand unseres Lebens, sondern im Zentrum stehen. Er ist nicht nur ein Vorbild für gute Tage, sondern ein Halt in den schweren Zeiten.

Wer auf Jesus sieht, entdeckt: Ich muss nicht alles selbst tragen. Da ist einer, der den Weg kennt – auch meinen. Er ist an meiner Seite.

Aufsehen heißt Vertrauen. Nicht alles verstehen müssen. Nicht jede Frage sofort beantwortet bekommen. Aber wissen: Ich bin gehalten. Mein Leben ist in Gottes Hand. Er möchte das Beste für mich.
Aufsehen zu Jesus heißt dann ganz praktisch: Seine Wahrheit höher gewichten als unsere Gefühle, seinen Zusagen mehr Raum geben als unseren Sorgen.

Vielleicht ist gerade jetzt ein guter Moment, kurz innezuhalten. Den Blick zu heben. Im Gebet, in einem Lied, in einem stillen Gedanken… Und plötzlich verändert sich etwas. Nicht immer sofort die Umstände – aber unser Herz. Es wird ruhiger. Klarer. Getröstet. Freudig. Dankbar.

Wer auf Jesus sieht, gewinnt neue Hoffnung und Perspektive. Jesus ist Sieger, immer!

Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du meine Mitte bist. Vergib mir, wo ich den Blick auf dich verloren habe. Ich will auf dich schauen. Ziehe mich näher zu dir. An deinem Wort und deinem Sieg am Kreuz möchte ich festhalten. Du allein bist genug – für heute und für alle Ewigkeit.
Amen.