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Am Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott, Gott selbst war das Wort (Joh. 1,1). Gottes Wort ist Ursprung allen Lebens. Im Schöpfungsbericht wird uns vermittelt: Gott sprach und es geschah. Gottes Wort hat unglaubliche Dynamik und Kraft.

„Die Bibel ist Sprengstoff, wie das Dynamit von Alfred Nobel“, schreibt der bekannte Journalist Peter Hahne. Gottes Wort kann Sprengstoff sein, gerade da wo Sünde das wahre Leben stören und verhindern möchte. Gottes Wort ist lebendig und kräftig, schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, Mark und Bein. Es ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens (Hebr. 4,12).

Doch Gottes Wort möchte nicht vernichten, es möchte wahres Leben ermöglichen, wie es im Ursprung einmal geplant war. Wie ein Chirurg mit scharfer Klinge kaputtes vom gesunden Gewebe trennt. Über die heilende Wirkung von Gottes Wort gibt es viele Verheißungen, die wir in Anspruch nehmen dürfen:
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren (Lukas 11, 28) oder: Gottes Wort ist vollkommen, ein Schild allen, die ihm vertrauen (Psalm 18,31).

Gottes Wort macht selig, es ist Schutz und Schild, es ist Licht auf unserem Wege, es ist unser Grundnahrungsmittel. Und neben all diesen wunderbaren Eigenschaften ist Gottes Wort noch überaus beständig: Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber Gottes Wort bleibt ewiglich(Jesaja 40,8).

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen(Matth. 24,35) Welch ein Segen, dass Gottes Wort Bestand hat und nicht so vergänglich ist wie alles andere in unserem Leben. Das gibt unserem persönlichen und unserem Gemeindeleben die Beständigkeit.
Darum: Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen; lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern. Singt Gott dankbar in euren Herzen(Kol. 3,16).

Und Zinsendorf dichtet: Herr, dein Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir; denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist’s nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun.

Im wunderschönen Lied „Wenn du sprichst“ ist es moderner ausgedrückt. Das beständige Hören auf Gottes Wort ist eine Glaubenswurzel der Gemeinde. Und der Glaube kommt aus der Predigt. Gottes Wort ist Ursprung allen Lebens, auch allen Glaubenslebens in der Gemeinde.