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Impuls:   Trotz Corona Gott loben

Porträt - KARRIERE  Wie kann man Gott loben, wenn man als Musiker und Produzent schwer erkrankt oder – wie jetzt in der Corona-Pandemie – keine Einnahmen hat? Ein Gespräch mit einem Betroffenen, den Künstler Jochen Rieger (63). Er hat Hunderte von Musikproduktionen, Liederhefte und Hörspiele verantwortet.

Von Klaus Rösler

 

Ende 2010: Jochen Rieger ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er ist leidenschaftlicher Pianist und Produzent, der zu begeistern weiß. Er hat Klavier und Trompete sowie Jazz- und Popularmusik in Karlsruhe und Stuttgart studiert. Nach dem Abschluss mit Auszeichnung fragt er sich, ob er eine säkulare oder christliche Karriere starten soll. Das Orchester des SWR (Südwestrundfunk) will ihn als Leiter haben, aber als entschiedener Christ will er auch im Reich Gottes wirken. Er bewirbt sich beim christlichen Medienverlag Schulte und Gerth (Aßlar bei Wetzlar), später Gerth Medien, und wird 1986 als Musikreferent eingestellt. Er leitet nicht nur die Musikabteilung, sondern auch den Studiochor des Verlags und den Wetzlarer Jugendchor. Er gründet den Chor „Perspektiven”, der dadurch bekannt wird, dass er nicht nur singt, sondern die Aussagen der Lieder durch passende Bewegungen unterstreicht. Immer wieder muss Rieger sein Tun rechtfertigen. Als er seine Musik von einem Schlagzeug begleiten lässt, werfen konservative Christen ihm vor, damit ein Einfallstor für den Teufel geschaffen zu haben. So etwas zerrt an den Nerven. Belastend kommt später für Rieger hinzu, dass er nach einem Eigentümerwechsel des Verlags – die internationale Verlagsgruppe Random House kauft Gerth Medien auf – stärker als zuvor darauf achten muss, dass die Musikabteilung Profit abwirft.

Wenn die Finger taub werden

Plötzlich spürt er seine Beine nicht mehr. Und auch die Finger kribbeln und sind taub. Eine Untersuchung ergibt: Er leidet an Myelitis, einer seltenen Entzündung der Nervenummantelung im Rückenmark. Sie wird mit hochdosiertem Cortison behandelt. Als ob das nicht reicht, folgen zwei Hörstürze und eine Pilzerkrankung als Folge der Cortisoninfusionen. Lebensgefahr! Nur eine Transfusion mit Blutplasma rettet sein Leben. Bis heute hört er ein Pfeifen im Ohr: Tinnitus. Über ein Jahr lang kann er nicht arbeiten. Er kehrt auch nicht mehr in den Verlag zurück, sondern macht sich 2012 selbstständig. „Wir“ – er meint sich und seine Ehefrau Karin – „haben immer auf Gott vertraut“. Seine früheren Musikproduktionen hätten oft missionarische Folgen gehabt. Professionelle Musiker und Sprecher seien Christen geworden. Hörer und Käufer seiner Produktionen hätten ihm mitgeteilt, dadurch die Bibel und Gottes Wirken besser verstanden zu haben. „Wer so etwas erlebt hat, verzweifelt auch nicht, wenn es mal nicht so gut läuft.“ Nach seiner Genesung beginnt er wieder, Klavier zu spielen. Er erteilt auch Klavierunterricht, was etwas Geld in die Haushaltkasse spült, und veröffentlicht nun CDs und Liederhefte bei verschiedenen Verlagen. Er bringt das Apostolische Glaubensbekenntnis als Pop-Oratorium auf die Bühne und initiiert die Gründung neuer Vereine, etwa „Kunst & Glaube“. Rieger bekennt: „Wir sind heute viel abhängiger von Gott. Aber wir erleben auch: Er versorgt uns.“

„Soli Deo Gloria“

Sein Anliegen ist identisch wie das des großen Komponisten Johann Sebastian Bach (1685–1750): „Soli Deo Gloria“ (Allein zur Ehre Gottes). Die Corona-Pandemie macht ihm keine Angst. Er bekennt: „Krisen sind Chancen.“ Das hat er selbst erlebt.

 

jochen-rieger.com
(idea; 08. Juli 2020)

 

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